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Idaho - Der Edelstein Staat

Teaser - www.Idaho-Reisen.de

Der Bundesstaat Idaho befindet sich im nordwestlichen Teil der USA nahe der Pazifikküste. Er wird "Gem State" genannt, was "Edelstein-Staat" bedeutet. Dieser Spitzname entstand, da man in Idaho nahezu alle Arten an Edelsteinen gefunden hat, die man auf dieser Welt kennt. Der Name des Staates selbst, kommt vermutlich aus der Sprache der Shoshone Indianer und entstand aus dem Wort "Ee-dah-how" heraus, dessen Bedeutung "Licht auf den Bergen" ist. Oftmals wird Idaho als "Kartoffelstaat" bezeichnet, denn die hiesige Ernte der Kartoffeln ist weit über die nationalen Grenzen hinaus berühmt. Der 1890 gegründete US-Bundesstaat ist knapp fünfmal so groß wie die Schweiz. Die Nachbarn Idahos sind die kanadische Provinz British Columbia sowie die Bundesstaaten Montana, Wyoming, Nevada, Utah, Oregon und Washington. Der höchste Punkt in Idaho ist der Borah Peak und seine Hauptstadt ist Boise. Weitere sehenswerte Städte sind neben der Hauptstadt Boise auch Coeur d'Alene, Idaho Falls, Moscow, Pocatello, und Twin Falls.

Snake River Canyon - Idaho

Bedingt durch den landschaftlichen Facettenreichtum, ist das Klima in Idaho sehr unterschiedlich. Vor allem die Rocky Mountains beeinflussen einen Großteil des Staates, weshalb die Sommer überwiegend heiß und die Winter genauso kalt sind und von häufigen Schneefällen begleitet werden. Besonders angenehm an heißen Sommertagen, sind dann die kühlen Abendstunden. In den nördlich gelegenen Gebirgsregionen sind die Sommer recht kurz und bis der letzte Schnee geschmolzen ist, kann es schon Juni sein, während im September bereits wieder neuer Schneefall zu erwarten ist. Im Westen von Idaho muss man mit mehr Niederschlägen als im Südosten oder Osten rechnen, auch ist es hier wesentlich milder. Der Osten Idahos ist gekennzeichnet durch ein kontinentales Klima, während das Areal rund um das Snake River Plain über ein gemäßigtes Klima verfügt. Die Monate Mai bis September sind begleitet von moderaten Temperaturen und empfehlen sich daher für sämtliche Erkundungen und Unternehmungen.

Idaho wurde zuerst von den einheimischen Indianern bewohnt, bis 1805 die Lewis und Clark Expedition das Areal erforschte. Für einige Jahre gehörte er dann zu den beiden Territorien von Washington und Oregon. 1863 wurde von Lincoln ein Gesetz zur Schaffung eines eigenen Territoriums unterzeichnet. 1865 ernannte man Boise zur Hauptstadt des Bundesstaates und 1866 wurde erstmals Gold in Idaho entdeckt. Aufgrund dessen und der Vollendung der Eisenbahn im Jahr 1869, erlebte Idaho einen gewaltigen Bevölkerungszuwachs. Nicht einmal zehn Jahre später, kam es zu einer ereignisreichen Schlacht mit den hier lebenden Nez Percé Indianern, die als Feldzug gegen die Nez Percé in die Geschichte einging.

Klassische Scheune - Idaho

Die Landschaft des Gem States zeichnet sich durch zahlreiche Bergketten mit schneebedeckten Gipfeln, tiefe und weite Täler, schlummernde Vulkane, reißende Flüsse und sprudelnde Wasserfälle aus. Doch Idaho besticht auch mit seiner Vielfalt an Seen, wozu beispielsweise der Coeur d'Alene Lake, der Priest Lake, der Lake Pend Oreille oder der Payette Lake zählen. In puncto Natur kann Idaho mit bezaubernden Kontrasten auftrumpfen und so findet man hier auch eine Vielzahl an heißen Quellen. Am berühmtesten sind die nahe Soda Springs sowie die Quellen von Warm Springs und Magic Springs. Darüber hinaus leben für die große Fläche des Staates, der übrigens zu 50 % bewaldet ist, mit ungefähr 1,5 Millionen nur relativ wenige Menschen in Idaho. Vor allem Outdoor-Fans zieht es immer wieder nach Idaho, jedoch sind viele Teile des Bundesstaates noch gar nicht erschlossen oder alles andere als leicht zugänglich. Bekannt ist Idaho auch für seinen Hells Canyon, der sogar noch tiefer als der in Arizona gelegene Grand Canyon ist und seine Sanddünen, welche die des Death Valley um ein vielfaches übertrumpfen. Außerdem verfügt er mit den Shoshone Falls über einen atemberaubenden Wasserfall von erstaunlicher Höhe: mit 65 m ist dieser höher als die berühmten Niagarafälle.